Norwegen im Juni 2016

….oder unsere Abenteuerreise zum Nordkapp. 🙂

erste Woche

Unser erster Stop an der Flensburger Förde.
Sommer, Sonne und ne frische Brise.

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Die Sonne geht unter….wir ins Bett.

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Morgen gehts einmal längs durch Dänemark nach Hirtshals zum Fährhafen.
Und mit dem Katamaran in nur 2 Stunden und 15 Minuten nach Kristiansand (N).

Dänemark als Transitland….welch Verschwendung. Aber wir wollen weiter.
Die Fjordcat, unsere Fähre, ruft.
Und schon sehen wir Hirtshals vom Wasser aus.
Die letzten Blicke…..

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…s ist mächtig eng unter Deck.

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Nach Ankuft in Norwegen gehts erstmal zum südlichsten Ende, dem….wer konnte es ahnen….Südkapp.
…und es ist ein Klacks zum Nordkapp.
Es ist sogar schon ausgeschildert. 😉

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…unser erster Eindruck, hier machen wir Urlaub. Es gefällt.

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Unseren Uhren zeigen halb Zwölf, also abends….

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Unser heutiger Tag begann mit einer kleinen Wanderung rund um den Lindenes Fyr…also den Leuchtturm.

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…und weiter gehts zum Lysefjord mit dem berühmten Preikestolen, also Prediktstuhl. Eine Felsformation die über 600m über dem Wasser thront.

Wir sehen unseren ersten Elch…

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… geniessen unsere erste Fährüberfahrt…

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…und blicken das erste Mal auf den Lysefjord.

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Nach dem Motto der Weg is das Ziel, wandern wir zum Preikestolen hinauf.

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…und erreichen nach ganz erheblichen Steigungen das Ziel. Es ist voll hier oben. So voll, das wir uns nach einem kurzen Blick nach unten, wieder auf unsere Strümpfe begeben.

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Ein letzter Blick zurück…

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Wir fahren auf der Reichstraße 13 weiter gen Norden und finden einen tollen Übernachtungsplatz.

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Am nächsten Tag nehmen wir im Tunnel…

…die falsche Ausfahrt und finden einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf Norwegens zehntgrößte Brücke. Dieser Platz sollte für eine Rast gut gewählt sein. Aber als ein Reisebus eine Landung Japaner ablädt, fahren wir schnell weiter. Wie schon von der Wanderung zum Preikestolen wissen, das wird laut. Und als Rico den Motor startet, sehen wir, wie sie ein holländisches Wohnmobil entern.

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Wir kommen am Latefossen vorbei.

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Dieser Zwillinswasserfall ist einer der spektakulärsten in ganz Norwegen.

Der Reichstraße immer weiter folgend geht es wieder bergauf und wir kommen in ein Tal, welches auch in Irland liegen könnte. Jedenfalls stellen wir uns so Irland vor. Grüne Wiesen und Schafe.

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Wir machen hinter einem Paar aus Holland mit Wohnmobil halt.
Und können es kaum glauben….

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Eine ganze Schafherde rennt auf uns zu um das Auto und uns….Füße…Hose…abzuschlecken.
Wir müssen looos….ein Schaf klettert schon auf die Stoßstange. Ich verjage die wilde Horde, während Rico langsam anrollt….spring dann auf, ruft er mir zu.
Es klappt…mit lautem Lachen und einem kleinen schlechten Gewissen lassen wir die Holländer zurück. In der Hoffnung das Schafe ja eigentlich nur GRAS fressen. 🙂
Eine gute Gelegenheit zum Füße waschen, bietet uns die Natur nach dem Erklimmen des nächsten Berges an.

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Flipflops und ein eiskaltes Bergflüssl.

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Schnee im Juni…in diesem Land der Superlative ist das möglich.

Teilweise türmt sich der Schnee neben der Straße bis zu 2 Meter hoch auf.

Wir halten nochmal an und ich stelle meine Füße in den Schnee.

Die Sonne brennt, das Thermometer zeigt 16 Grad und wir stehen mit kurzen Hosen im Schnee….als wir ins Auto einstiegen waren es 22 Grad…und kaum fährste übern Berg sowas….ein Land zum Staunen.

Unseren Schlafplatz finden wir am Boyabreen, einem Seitenarm des Jostedalsbreen. Er ist mit einer Größe von 474 qkm der größte Gletscher auf dem europäischen Festland. 

Am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne….und Maggie geniesst es sofort.

Aber lange darf sie nicht liegen, wir haben noch 1600 km zum Nordkapp vor uns.
Wir fahren Berge hinauf und Berge hinunter. Finden schneebedeckte Hänge und klare Bergseen.

Es geht dann in engen Kurven nach Geiranger. Dies malerische Städtchen, gelegen am nach ihm benannten Geirangerfjord, ist immer wieder Ziel der bekannten und großen Kreuzfahrtschiffe.
Heute liegt hier die Horizon mit 1700 Passagieren.

Etwas von Geiranger entfernt, schlagen wir unser Lager zum Abendessen auf und beobachten das lebhafte Treiben im Fjord, der übrigens einer der spektakulärsten sein soll.

Wir beschließen spontan, wir kommen wieder!

Als die Horizon ablegt, gibt sie ein beeindruckendes Hupkonzert, das von den Felswänden laut zurück geworfen wird.

Ich bekomm glatt Gänsehaut.

Serpentinen später gibts einen letzten Blick auf Geiranger und einen kurzen Blick auf die Sieben Schwestern.
Schon wegen dieser sieben Wasserfälle lohnt sich eine Tour mit einem der Ausflugsschiffe durch diesen Fjord. …nächstes Mal, versprochen!

Nach einer Nacht an der E39 fahren wir nach Trondheim. Die drittgrößte Stadt Norwegens müssen wir gesehen haben.

Nach den einsamen Momenten in der wilden Natur, kommt uns Trondheim zu laut und zu voll vor. Auch wenn wir den Parkautomaten für 2 Stunden parken, gefüttert haben, fahren wir nach ner knappen Stunde ab.

Wir waren am Hafen. Dort lag die Nowegien Star vor Anker.

Wer glaubte die Horizon war groß, wird hier eines besseren belehrt.
Das schwimmende Haus beherbergt 2348 Passagiere.

Das Nordkapp ruft, und wir folgen dem Ruf.

….

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